Navigation RSP-Veranstaltungsmanagement


RSP Management


Profil / Leistungen

Medizin u. Kosmetik

Kosmetik

Schule

Imageberatung

Mentoring

RSP Beauty


Über uns /
Regina A. Spyra-Fricke
Referenzen
Publikationen

Kontakt / Impressum


Startseite

PROFIL / Image berufsbezogener Gruppen / Hintergrundinfos


Methodik:
Zum Workshop [... mehr]

Profil:
Image berufsbezogener Gruppen [... mehr]

Umgangsformen – Körpersprache – Kleidung
Das kommunikative Phänomen des äußeren Erscheinungsbildes

Das äußere Erscheinungsbild spielt in allen Bereichen unseres täglichen Lebens eine viel größere Rolle als uns bewusst ist. Die Ausstrahlung eines Menschen, so übereinstimmende Forschungsergebnisse von Sozialpsychologen, wird zum überwiegenden Teil durch nonverbale Kommunikation (gut 50 %) und den Klang der Stimme (ca. 40 %) beeinflusst bzw. bestimmt. Nicht einmal 10 % entfallen danach auf den Inhalt des Gesagten.

Körpersprache – Der erste Blick entscheidet

Die Kommunikation ohne Worte, mit Gesten, Gebärden und Mimik ist unsere erste, elementare Sprache. Und dies sowohl evolutions- wie auch individualgeschichtlich. Freude und Angst, Agression wie Zugewandtheit, Imponiergehabe und Ohnmachtsgesten haben sich beim Menschen zunächst über die Körpersprache mitgeteilt. Dieses nonverbale Verhalten läuft zum großen Teil auf der unbewussten Ebene ab. Es ist gewissermaßen unsere "Gefühlssprache".

Für die frühen Menschen war es lebensnotwendig, im Bruchteil weniger Sekunden (intuitiv) zu entscheiden, ob Fremde ihnen feindlich oder freundlich gestimmt waren. Auch der moderne Mensch lässt sich für den sprichwörtlichen ersten Eindruck nicht mehr Zeit: Wir bilden in Sekundenschnelle unser Urteil über andere und vertrauen im Zweifelsfall der Körpersprache sowie dem äußeren Erscheinungsbild mehr als dem gesprochenen Wort. Mimik, Gestik, Tonfall, auch Kleidung und Umgangsformen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, sie entscheiden über Sympathie und Antipathie stärker als alles, was wir sagen.

Kleidung – Zwischen Individualität und Reglement

Gutes und vor allem zur Persönlichkeit passendes Styling wird im beruflichen Alltag wieder zunehmend erwartet. Farbe und Stil sind nicht allein eine Frage der Mode, die kommt und geht wieder. Die für Sie passenden Farben und Ihr optimaler Stil (Schnitt, Kombinationen, Accessoires) unterstreichen Ihre Persönlichkeit, fördern Selbstsicherheit und Wohlbefinden. Kleidung ist dabei mehr als eine bloße Hülle. Sie ist ein wichtiger Indikator dafür, wer wir sind, sie unterstreicht unsere Rolle und fungiert als Statussymbol.

In früherer Zeit regelte ein strenger Kleiderkodex bis ins Detail, was standesgemäß war, bis hin zu Stoffen, Schnitten oder Farben. Die moderne Gesellschaft hat die alten Reglements über Bord geworfen und zugleich eigene Konventionen wie z.B. den Businessdress entwickelt. Aber auch dort, wo ein solcher Dresscode nicht vorgeschrieben ist, wird (oft unausgesprochen) Kleidung erwartet, die dem Gegenüber Kompetenz, Zuverlässigkeit und Vertrauen vermittelt.

Umgangsformen – Gutes Miteinander ohne starre Etikette

Benimmregeln erlangen wieder eine höhere Wertschätzung – auch in Wirtschaft und Business. Die Codes, mit denen wir uns in unserer komplexen Gesellschaft verständigen können, werden offenbar wieder wichtig. Gutes Benehmen, getragen von Respekt und Rücksichtnahme, sichert einen problemlosen Umgang miteinander. Und schafft so Voraussetzungen, sich den eigentlichen Aufgaben zuzuwenden.

Umgangsformen in Gestalt verknöcherter Etikette sind passé; gefragt ist heute selbstsicheres und stilvolles Auftreten sowohl auf dem beruflichen Parkett als auch bei privaten Anlässen. Stil aus Benimmbüchern hat dabei meist wenig mit persönlichem Stil zu tun. Der ist sich im Grundsatz immer treu – egal welcher Trend / welche Mode gerade herrscht. Stil kommt aus der Seele und soll die Stimmigkeit des Ganzen darstellen, die Identität des Einzelnen unterstreichen.

ZITATE ZUM THEMA

Man kann nicht nicht kommunizieren. (Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler)

In der Körpersprache offenbart sich die Seele des Menschen. (Samy Molcho, Pantomime, Regisseur, Körpersprache-Trainer)

Das Podium ist eine unbarmherzige Sache - da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad. (Kurt Tucholsky, Publizist und Schriftsteller)

Sie kriegen niemals eine zweite Chance, einen ersten Eindruck zu machen. (Amerikanische Redensart)

Ich glaube, dass die Kleidung eines Mannes seine Persönlichkeit ergänzen sollte, nicht ersetzen. (Jesse Jackson, Bürgerrechtler und Politiker)

"Viele kleiden sich nicht so, wie sie sind, sondern wie sie gern gesehen werden möchten." (manager magazin 4/03)

Mode ist vergänglich, Stil niemals. (Coco Chanel, Modedesignerin)

Ich sehe die Mode als ein Mittel sich selbst zu gestalten. (Ettore, Architekt und Designer)

Ab 40 ist der Mensch für seine Schönheit selbst verantwortlich. (George Orwell, Schriftsteller)

Oft sind es die kleinen Gesten, die uns das Gefühl vermitteln, geschätzt und respektiert zu werden. (working@office 1/03)

Der Stil eines Mannes zeigt sich in der Art den Spazierstock zu tragen. (Honore de Balzac)

Empfangen wirst Du nach Deinem Äußeren, verabschiedet nach Deinem Auftreten, Deinen sprachlichen Fähigkeiten und Deinem Einfühlungsvermögen! (Lothar Habler)


[Seitenanfang]